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Winterzauber in der Breitachklamm

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Winterzauber in der Breitachklamm Eine Wanderung mit Fackeln durch die rauschende Breitachklamm – ein Erlebnis der ganz besonderen Art.  Wir treffen uns zur blauen Stunde und werden von Dominik Fritz, Betriebsleiter der Breitachklamm am Eingang der Klamm bereits erwartet und begrüßt. Es ist eiskalt und wir haben uns in warme Winterkleidung gepackt. Die Fackeln stehen schon für uns bereit, die wir auch sogleich entzünden. Sofort hüllt uns das Feuer in einen warmen Schein. Die Nacht bricht herein und eine wunderbare Stille umgibt uns – nur das knistern des Feuers der Fackeln ist zu hören und auch die Kinder sind voller Vorfreude. Nach einer kurzen Einführung durch Dominik Fritz machen wir uns auch schon auf den Weg und begeben uns auf eine Lichterwanderung der besonderen Art direkt in die Klamm.  Mit Fackeln gehts in der Dämmerung tief in die Klamm hinein Wundervolle Eiswelt Bereits nach wenigen Metern führt uns der Weg direkt an der Breitach entlang, die im Mondschein noch gut zu

Rodelspaß in Hinterstein | Auf gehts zur Schwarzenberghütte

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Rodelspaß im Hintersteiner Tal  Eine traumhafte Winterlandschaft und hochalpine Bergspitzen umgeben Winterwanderer auf ihrem Weg zur Schwarzenberghütte. Wer eine Auszeit sucht, findet diese im herrlich gelegenen Hintersteiner Tal.  Keine Wolke ist am strahlend blauen Himmel zu sehen, als wir uns auf den Weg nach Hinterstein machen. Heute geht’s mit unseren Rodeln nach Hinterstein. Von dort aus fahren wir mit dem Giebelhaus-Bus bis zum Giebelhaus, wo unsere Tour zur wunderschön gelegenen Schwarzenberghütte beginnt. Es geht stetig bergauf und wir spüren, wie unser Kreislauf langsam in Schwung kommt. Dick eingeschneite Bäume säumen unseren Weg und hin und wieder scheint die Sonne hindurch, die die herabtanzenden Schneeflocken zum Glitzern bringen. Schon bald kommen wir an eine Weggabelung, halten uns rechts Richtung Schwarzenberghütte. Nach ca. 2 km gelangen wir aus dem Winterwald hinaus und blicken in die Allgäuer Bergwelt – mächtig, erhaben und wunderschön. Ein Herz für unsere schöne

Herbstzauber am Nebelhorn

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  Sonne, Wolken, Nebelmeer.. Voller Vorfreude ging es am vergangenen Wochenende Richtung Oberstdorf. Entgegen den eigentlich besser gemeldeten Wetter-Aussichten, hingen dicke Nebelschwaden und Wolkenfelder über dem schönen Allgäu. Natürlich war ich im ersten Moment etwas darüber enttäuscht, dass uns an diesem Tag wohl kein "Sonnen-Tag" beschert werden würde, jedoch musste ich schon beim ersten Blick auf die Nebelhornbahn schmunzeln, da sie heute ihrem Namen wohl alle Ehre machen würde. Der herbstliche Facettenreichtum fasziniert durch die bunte Vielfalt, die uns nun durch den goldenen Oktober begleitet.  Der wundervolle Seealpsee hoch über den wolkenbedeckten Oytal Auch nach diesem herrlich schönen Sommer bleibt die Freude auf einen tollen Wander-Herbst. Denn jetzt ist die Zeit, an dem die Natur uns ein farbenprächtiges Schauspiel bietet und sie in ein Kleid bunter Blätter hüllt. Kurz Hosen werden gegen lange getauscht, der Zwiebel-Look ist gefragt – Gutes Schuhwerk ein Muss!

Allgäuer Lichtblicke | Ein Porträt mit Benjamin Zapf

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  Benjamin Zapf – Allgäuer Lichtblicke Besondere Momente mit der Kamera einfangen ist eine Kunst, die Benjamin Zapf aus Blaichach zu seiner Leidenschaft gemacht hat.  Schon mit 13 Jahren wurde das Interesse für die Fotografie bei ihm geweckt. Denn da wünschte sich der gebürtige Allgäuer eine Digitalkamera zum Geburtstag, die er seinerzeit von seinem Opa geschenkt bekommen hat. „Meine Eltern standen diesem Wunsch eher skeptisch gegenüber, da sie der Auffassung waren, dass die Kamera nach zwei Wochen eh im Schrank landen würde. Aus diesen zwei Wochen wurden bis heute nun schon 16 Jahre“, schmunzelt der heute 29-jährige. Seinem Opa ist er bis heute sehr dankbar dafür, da die Fotografie für ihn sein schönstes Hobby wurde. Benjamins erste Kamera war eine 5 MP-Kamera von Jenoptik. „Ich habe sie immer noch, werde sie auch weiterhin als Erinnerung behalten, aber fotografiere nicht mehr damit. Der technische Fortschritt zu dieser ersten Kamera bis heute ist immens“, so Benjamin. Das Fotogra