Die 5 Allgäuer A´s | A wie Alpine Gefahren 5/5


Alpine Gefahren!

4 der 5 A´s der Allgäuer Alpen haben wir Euch nun in den letzten 4 Blogposts näher gebracht. Heute stellen wir Euch das 5. - und letzte - A der Allgäuer Alpen vor. 


Auch wenn die Meisten eine gute Ausrüstung haben, gut trainiert sind, Ihre Grenzen gut kennen und sich auch (meistens) daran halten, sollten die "Alpinen Gefahren" in den Bergen niemals unterschätzt werden!


Berge sind stille Meister und 
machen schweigsame Schüler
- Johann Wolfgang v. Goethe -

Man sollte niemals denken, den Naturgewalten überlegen sein zu können. Die Natur gibt die Beschaffenheit vor und gibt frei, was sie möchte. Manche suchen sich daher ihre Wege, andere werden von Menschenhand angelegt und begehbar gemacht. Hier finden sich dann auch Sicherungen, wie Seile, Leitern, Stufen, Brückengeländer usw. 




Trotzdem erfordern viele Routen Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und entsprechende Ausdauer. Auch die körperlichen Grundvoraussetzungen sollten beachtet werden, um in den Bergen sicher auf- und abzusteigen, egal welchen Schwierigkeitsgrad man bewältigen möchte. Hierbei hält man sich am Besten an die vorgegebenen Wege.
Wegbeschreibungen weisen i. d. R. auf Alpine Gefahren hin, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.
 

Diese Wege beinhalten dann z. B. kürze oder auch längere Passagen mit etwa ausgesetzten Stellen, Geröllhängen, Gefahr durch Steinschlag (Helm!), nassen / rutschigen Wege oder steileren Passagen und ist somit nur für Geübte Bergsteiger zu bewältigen. 
Auch sollte man sich im Vorfeld über die Wetterlage entsprechend vor einer geplanten Tour informieren. Die Witterungsverhältnisse in den Bergen sollten nicht unterschätzt werden, da sich das Wetter in den Bergen rasch ändern kann und daher stets im Blick behalten werden sollte. 




TIPP:

Es gibt sog. "Bergwegeklassifikationen", d. h. Bergwege werden hier in Schwierigkeitsgrade unterteilt:

Einfache Bergwege (blau, T2) sind überwiegend schmal, können steil angelegt sein und haben keine absturzgefährdeten Passagen

Mittelschwere Bergwege (rot, T3) sind ebenfalls überwiegend schmal, oft steil angelegt und können teilweise absturzgefährdete Passagen aufweisen. 

Schwere Bergwege (schwarz, T4 - T6) sind schmal, oft steil angelegt und absturzgefährlich. Es kommen gehäuft versicherte Gehpassagen und/oder einfache Kletterstellen vor, die den Gebrauch der Hände erfordern. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier unbedingt erforderlich. 

(Quelle: DAV)

Eine gute Tour-Vorbereitung ist daher unumgänglich!

Nun haben wir Euch die "5 A´s der Allgäuer Alpen" vorgestellt, etwas, das uns sehr am Herzen liegt und man sich einfach ab und an ins Gedächtnis rufen sollte. Die Natur zu schätzen und auf sie zu achten, sollten wir uns daher zur Aufgabe machen, ebenso die "Freude an der Natur" nicht zu verlieren. Berge machen glücklich, füllen unseren Energiehaushalt auf, erhalten gesund und zeigen uns Grenzen auf, die wir respektieren sollten. 

Wir hoffen, dass wir Euch ein paar Impulse für Eure nächste (Berg-)Wanderung mit auf den Weg geben konnten. 


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Falls Ihr noch Fragen habt, könnt Ihr uns gerne per Mail erreichen:

5A@web.de

Alpine Grüße

Saskia & Robert






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